Die vergangenen 2 Monate …

June 24, 2010 § 2 Comments

… habe ich mich mit diesem Ding beschäftigt, meiner Diplomarbeit. Sie hat mich ziemlich in Anspruch genommen, aber ich glaube die Arbeit hat sich ausgezahlt. Immerhin bin ich jetzt doppelt diplomierte Grafikdesignerin ;).
Falls ihr gern mehr über dieses Buch erfahren würdet, lest einfach den Rest des Beitrags.

Viel Spaß und liebe Grüße,
Julia

Der Alltag ist ein großer, nicht wegzudenkender Teil unserer Lebenswelt. Im Allgemeinen versteht man darunter einen wiederkehrenden Lebensrhythmus,
der als monoton und trist empfunden wird. Diesem Eindruck wollte ich auf den Grund gehen, in der Hoffnung positivere Assoziationen zum Alltag zu schaffen.
Alfred Schütz (österreichischer Jurist, Philosoph und Soziologe) und seine »Strukturen der Lebenswelt« erweckten im Laufe meiner Recherche bald besonders mein Interesse, da sich in verschiedenen soziologischen und teilweise auch philosophischen Abhandlungen über den Alltag immer wieder auf ihn berufen wird.
So entschied ich mich, die meiner Meinung nach wichtigsten Strukturen aus seinem Werk zusammenzufassen und in Grafiken umzuwandeln.

Mit dieser Arbeit versuchte ich ein bisschen an der grauen Oberfläche des Alltags zu kratzen, um die spannenden Seiten sichtbarer zu machen. Sie ist als kleiner Einstieg in eine vielseitige, uns ständig begleitende Materie zu sehen.

Da die grafischen Darstellungen auf den Strukturen von Alfred Schütz aufbauen, muss sich der Betrachter ein bisschen mit seinen Theorien auseinandersetzten, um diese zu verstehen. So sind die Einführung in das Thema Alltag und die Zusammenfassung von Schütz’ Strukturen auf der linken Seite und die Grafiken auf der rechten Seite, bzw. im rechten Buch zu finden.

Welche Grafik zu welchem Textabschnitt gehört, erkennt man einerseits am gleichen Titel in der Fußzeile und andererseits an den rechts weiterlaufenden Seitenzahlen.

Diese eher ungewöhnliche Form des Buches habe ich gewählt, um auch äußerlich dem vielschichtigen Thema gerecht werden zu können.

Es war spannend, etwas so abstraktes und ungreifbares wie diese Strukturen in eine Art Infografik umzuwandeln. Die Grafiken sollen mehr die Phantasie des Betrachters anregen als auf den ersten Blick zu informieren.

Das Buch habe ich handgebunden, erstens weil es Spaß macht und zweitens, um noch einen Kontrast zu dessen eher technischen Anmutung zu schaffen.
Die Materialien wiederum sind alle industriell gefertigt. So kommt der immer wiederkehrende Rhythmus auch noch einmal vor ;).

So, jetzt reichts aber… meine bewunderung an alle die es bis hierhin geschafft haben! Danke für die Aufmerksamkeit. :)

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